Monday, August 17, 2009

Orangen-Quinoa mit dicken Bohnen

250 g dicke Bohnenkerne
Salz
600 ml
Orangensaft 250 g
Quinoa 300 g
rote oder gelbe Paprika
2 rote Zwiebeln
200 g Zucchini
2 EL Öl zum Braten
4 Stiele Minze
2 Bund Petersilie
250 g Vollmilchjoghurt
Pfeffer
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Bohnen in kochendem Salzwasser 4 Minuten garen. Kalt abschrecken. Aus der Hülle drücken. Orangensaft aufkochen. Quinoa nach Packungsanweisung darin garen. Paprika und Zwiebeln in feine Spalten schneiden. Zucchini würfeln. Im Öl 5 Minuten braten. Bohnen zugeben. Minze und Petersilie hacken. Ein Drittel davon mit Joghurt mischen. Salzen und pfeffern. Quinoa mit der Gabel auflockern. Restliche Kräuter und Gemüse untermischen. Salzen und pfeffern. Sofort mit Joghurt servieren.

Thursday, July 09, 2009

Bananen - Chili - Suppe


1 EL Öl, neutral (z.B. Erdnussöl)
50 g Lauchzwiebel(n), mit Grün, in Scheiben geschnitten
25 g Knoblauch, in Scheiben geschnitten
200 ml Kokosmilch
400 ml Gemüsebrühe
¼ TL Pfeffer, weiß, gemahlen
3 TL Fischsauce, thailändisch, oder Sojasauce
¼ TL Salz
½ TL Zucker
1 große Banane, geschält, schräg in dünne Scheiben geschnitten
1 große Chilischote(n), rot, Kerne entfenrt, schräg in Ringe geschitten
Lauchzwiebel(n), Ringe
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Öl in einem Topf erhitzen, Lauchzwiebeln und Knoblauch darin 30 Sekunden kurz anbraten. Alle anderen Zutaten, bis auf Banane und Chiliringe, dazugeben und 5 Minuten garen.
Mischung mit 3/4 der Bananenscheiben und den Chiliringen zu einer geschmeidigen Suppe pürieren. Die restlichen Bananenscheiben dazugeben und ein paar Minuten durchwärmen.
Zum Servieren mit Lauchzwiebelringen garnieren.

Tom Yam Goong


300 g Garnelen
300 g Pilze, Thaipilze
1 Stück Galgant (ca. 5 cm) (Asialaden)
5 Kaffir-Zitronenblätter, halbieren und kurz klopfen
2 Stange/n Zitronengras, klopfen und dann in 3 cm lange Stücken
1 kleine Chilischote(n) (sehr scharf), in feine Röllchen
1 EL Chilipaste, mit Sojabohnen-Öl (Nam Prick Pau - Asialaden)
1 TL, gehäuft Gewürzpaste, (Tom Yum Paste)
4 EL Fischsauce
1 Limette(n), Saft davon
Koriandergrün, Blätter zerrupft
evtl. Kokosmilch
750 ml Wasser
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Die Garnelen vom Schwanz befreien und der Länge nach an der Außenkante einkerben (sie gehen dann "blumenartig im heißen Wasser auf). Das Wasser erhitzen und alle Zutaten (bis auf die Garnelen!) dazugeben, unter Rühren leicht köcheln, ca. 2 min.
Dann Garnelen ins kochende Wasser dazugeben - zuerst nicht umrühren, erst nach ca. 1 min. (sonst zerfallen sie leicht).
Die Suppe ist fertig, wenn die Garnelen sich rötlich gefärbt haben.

Suppe heiß servieren mit etwas Kokosmilch als Deko obenauf.

Naam Jim Sate

400 ml Kokosmilch
200 g Erdnussbutter
Fischsauce
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Die Kokosmilch und die Erdnussbutter in einem Topf bei kleiner Hitze zu einer dickflüssigen Sauce kochen und mit Fischsauce abschmecken.
Dieses Rezept ist wirklich nur als schnelle Alternative zu der richtigen Erdnusssauce gedacht.

Chicken Pandang

½ kg Hähnchenbrustfilet
1 Limette(n), Saft davon
Tomate(n), passierte, Menge nach Bedarf
1 TL Sambal Oelek
1 cm Ingwer, frischer
½ TL Kurkuma
½ TL Zitronengras, als Mus aus dem Glas
100 ml Kokosmilch, möglichst ungesüßt
½ Knoblauchzehe(n), nach Belieben
130 g Reis (Duft-, Basmati- oder Naturreis)

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Den Reis wie gewohnt kochen.

Das Fleisch in nicht zu kleine Stücke schneiden. Mit dem Saft der Limetten etwa eine Stunde marinieren. Fleisch (ohne Limettensaft), geriebenen Ingwer, Kurkuma, Sambal Oelek und, wenn erwünscht, klein gehackten Knoblauch in einen Topf geben. So viel passierte Tomaten dazu geben, dass alles nach dem Umrühren mit Tomatenpüree überzogen ist, bei zu viel Tomate wird die Konsistenz später zu dünn. Bei geschlossenem Deckel ca. 30 Minuten auf kleinster Flamme ganz schwach köcheln lassen, bei Bedarf noch mehr Tomatenpüree dazu geben. Dann die Kokosmilch dazu geben und bei geöffnetem Topf nochmals 10 Minuten leicht kochen lassen.

Vom Herd nehmen und mit Zitronengrasmus, Limettensaft und Sambal Oelek abschmecken.

Mit dem Reis servieren.

Monday, May 25, 2009

Gnocchi


500g Kartoffeln (mehlig kochend)
2 Eigelb
10g Butter
50g griffiges/doppelgriffiges Mehl (Weizendunst)
100g Mehl (Typ 405)
Salz, Muskatnuss (selbstverständlich frisch gerieben)
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Die gekochten Kartoffeln stampfen oder durchdrücken. Eigelbe, Butter, Salz, Mehl, griffiges Mehl und geriebene Muskatnuss untermischen, sodass eine formbare (nicht matschig-klebrige) Masse entsteht. Die warme Masse teilen und zu fingerdicken Rollen formen. Diese mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden und zu Kugeln rollen.Wer mag, kann mit dem Zinken einer Gabel noch Rillen in die Gnocchi drücken. Dadurch haftet die Sauce besser an ihnen und macht sie auch etwas hübscher. Dafür die Gabel geschwind über die Kugeln ziehen. Die Gnocchi in köchelndem Salzwasser garziehen lassen, bis sie aufsteigen und an der Oberfläche bleiben. Mit einer Schaumkelle herausheben und wirklich gut abtropfen lassen.

Sunday, May 17, 2009

Rumtopf


Mit Erdbeeren, den ersten Sommerfruechten, faengt unser Rumtopf an. Sie werden gewaschen, abgetrocknet und in eine Schuessel gegeben. Dann wird das halbe Gewicht des Obstes an Zucker dazu gefuellt. Das Ganze lassen wir eine gute Stunde durchziehen und erst dann kommt alles in den Rumtopf. Wir giessen soviel 54%igen Rum darueber, dass die Fruechte fingerbreit bedeckt sind. Das heisst: etwa eine 0.7 Liter Flasche auf ein Pfund Fruechte und ein halbes Pfund Zucker. Danach verschliessen wir den Topf und stellen Ihn an ein kuehles Plaetzchen. Zwischendurch schauen wir gelegentlich nach, ob noch genuegend Fluessigkeit im Topf ist, denn der Rum soll ja immer fingerbreit ueber den Fruechten stehen. Tut er es nicht, giessen wir Rum nach. Sobald die naechsten Saison-Fruechte da sind, machen wir es genauso wie mit den Erdbeeren. Mit dem einen Unterschied, dass wir jetzt pro Pfund Obst und Zucker nur noch ca. 0,2l Rum brauchen. Mai / Juni 0,5 kg Erdbeeren + 0,25 kg Zucker + 0,75 l Rum (54 Vol.%) Juni / Juli 1 kg Sauerkirschen (nicht entkernt) + 0,5 kg Zucker + 0,4 l Rum (54 Vol.%) Juli / August je 0,5 kg Aprikosen u. Pfirsiche (abgezogen, entkernt, halbiert) + 0,5 kg Zucker + 0,4 l Rum (54 Vol.%) August / September 0,5 kg Zwetchgen o. Mirabellen (entkernt u. halbiert) + 0,5 kg Himbeeren + 0,5 kg Zucker + 0,4 l Rum (54 Vol.%) September / Oktober 0,5 kg Birnen (geschaelt, in Stuecke ohne Kerngehaeuse) + 0,25 kg Zucker + 0,2 l Rum (54 Vol.%) Oktober / November Spaetestens 4 Wochen nach den letzten Fruechten eine halbe Flasche Rum nachgiessen. Den Rumtopf dann noch ein paar Tage ruhen lassen. November / Dezember Unsere Geduld wird belohnt. Wir koennen den Rumtopf oeffnen.

Wednesday, April 22, 2009

Fleischkuchen


500 gr fein Gehacktes
1 mittelgrosse Zwiebel
1 Sellerie Staude
1 Möhre
2 cKnoblauchzehen
1/4 Tasse Petersilie
1/2 Chilischote
1/2 Tasse Hafer
1 leicht geschlegenes Ei
1 kleine Dose Tomatenpüree
Salz, Pfeffer
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Den Ofen auf 180-200 grad vorheizen. Alles sehr fein hacken und mit dem Gehackten vermischen, am besten funktioniert dies mit einer Kitchen Aid Maschine. Nun das Ganze sehr gut miteinander vermengen.

Eine hohe viereckige Glasschüssel mit etwas Olivenöl bestreichen damit nichts kleben bleibt und die Masse hineinfüllen.

Nun das Ganze für eine Stunde im Backofen backen. Kann man kalt oder warm geniessen.

Thursday, April 16, 2009

Ugali

2 Tassen Wasser
2 Tassen feiner Maisgries
1/2 Teelöffel Salz
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Das Wasser in einen Topf geben und und zum Kochen bringen, Maisgries und Salz hinzufügen. Unter ständigem Rühren bei starker Hitze zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und ca. 8 Minuten leicht köcheln lassen, öfters umrühren. Mit Salz abschmecken. Ugali kann mit Zucker oder gesüsster Sahne als Nachtisch serviert werden. Kann aber auch als Beilage zu Gemüse oder Fleisch dienen. Ausgekühltes Ugali kann man in Scheiben schneiden und in Fett ausbacken.

Irio

2 kg Kartoffeln, geschält, in kleine Würfel geschnitten
2 EL geklärte Butter
1 kg grüne Erbsen, frisch
2 Maiskolben, reif
1 Zwiebel, gehackt
Salz
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Den Mais vom Kolben lösen und mit den Kartoffeln und den Erbsen in einen Topf geben. Soviel Wasser angießen, bis das Gemüse bedeckt ist. Bei starker Hitze und unter Rühren 20 bis 30 Minuten gar kochen. Vom Herd nehmen und zu einem Brei zerdrücken. Etwas Wasser zugießen, damit der Brei nicht zu trocken wird und mit Salz würzen. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin goldbraun braten. Die gebratenen Zwiebeln mit dem Bratfett über den Brei geben und heiß servieren.

Sunday, April 12, 2009

Brezel

30 g Natriumhydroxid (NaOH)
1000 ml Wasser
ergibt 3%ige Lösung
500 g Weizenmehl Type 450 oder 550
(Auszugsmehl)
2 Tl. Salz
1 Tl. Zucker
1/4 l Lauwarmes Wasser
1 Würfel Frischhefe
40 g Margarine oder Butter
Grobes Salz zum Bestreuen
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Ansetzen der Natronlauge:
Natriumhydroxid gibt es in der Apotheke als Plätzchen'.
Es empfiehlt sich, die Qualitätsstufe 'reinst', oder 'analysenrein', bzw. 'purissimum' zu wählen. Man gibt in eine hitzefeste Glasschüssel zuerst das kalte Wasser, danach (!) die Chemikalie, und löst sie unter gelegentlichem Rühren auf. (Ich nehme dazu einen Schneebesen aus Edelstahl.) Beim Auflösen wird die Flüssigkeit leicht milchig-trüb und erhitzt sich. Deshalb ist die Glasschüssel geeignet. Die flüssige Lauge kann in einem verschlossenen Glas aufbewahrt und noch mehrmals verwendet werden. Aus Sicherheitsgründen sollte das Glas beschriftet und fern von Getränken gelagert werden. Zubereitung der Brezeln:

Ansetzen des Teiges:
Mehl und Salz vermengen. Eine Mulde formen, den Zucker hineingeben und die im Wasser aufgelöste Hefe dazugießen. 15 Minuten gehen lassen.

Jetzt die weiche Butter dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. 30 Minuten gehen lassen.

Aus diesem Teig können ca. 12 Brezeln oder Laugenstangen geformt werden. Für die Brezeln rollt man ein Teigstück mit den Händen zu einem etwa 50 langen Strang, der in der Mitte etwas dicker ist. Dann formt man die Brezeln daraus. Der Teig sollte dabei nicht zu warm oder zu locker sein, da der Strang beim Rollen sonst leicht reißt.

Will man Laugenstangen formen, rollt man das Teigstück mit dem Nudelholz mehr oder weniger rund auf etwa 15-20cm Durchmesser aus und rollt es mit beiden Händen wieder zur Laugenstange zusammen.

Brezeln und Laugenstangen kommen nun ohne Abdeckung für etwa eine Stunde in den Kühlschrank. Dabei bildet sich eine Haut auf dem Teig, welche die Lauge besser annimmt und später für eine schöne, glänzende Oberfläche sorgt.

Nun werden die Brezeln gelaugt. Das macht man am besten mit Handschuhen aus Gummi oder Plastik (Haushaltshandschuhe). Ohne Handschuhe fallen einem von einer 3%igen NaOH-Lösung zwar nicht sofort die Hände ab, aber wenn man kleine Wunden hat, kann es ganz schön brennen.

ACHTUNG auf die Augen, bei Kontakt sofort mit viel Wasser spülen.

Die Teigstücke sollten für etwa 30 Sekunden im Laugenbad bleiben. Es ist alternativ auch möglich, die Brezeln mit einem Pinsel mit der NaOH-Lösung zu bestreichen. Ich persönlich habe damit allerdings keine guten Erfahrungen gemacht, da die Oberfläche nach dem Backen sehr unregelmäßig war und viele Stellen praktisch ungelaugt erschienen.

Nach dem Laugen gibt man die Teigstücke auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und schneidet sie mit einem scharfen Messer längs, etwa bis zur Mitte ein. Zum Schluss wird das Hagelsalz darüber gestreut.

Die Brezeln kommen nun bei 200 Grad für etwa 15-20 Minuten in den Backofen, je nach gewünschtem Bräunungsgrad.

Wednesday, April 08, 2009

Met

Honigsorten: alle (bevorzugt Blüten/Wiesenhonig, Wald- oder Tannenhonig, Rapshonig)
Hefe: Samos, Portwein, Burgunder, Haut Sauternes, Sherry...
optimaler Säuregehalt: 5-7 g/l
Zutaten: Honig und Zucker nach Bedarf (Gärstart 4 kg Honig)
6 bis 8 l naturtrüber Apfelsaft
6-8 zerriebene Äpfel (mit Schale aber ohne Kerngehäuse)
10ml Antigel
8g Hefenährsalz
2g Tannin
Milchsäure und Zitronensäure nach Bedarf
Kaliumpyrosulfit
Vitamin C
destilliertes Wasser
Schönung: 10 ml 15%iges Kieselsol, bei starker Trübung durch den Apfel noch 1 g Gelatine
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Das hier vorgestellte Grundrezept kann vielfach variiert werden, z.B. durch den Einsatz von Kräutern und Gewürzen, die vor oder nach der Gärung in den Ansatz gegeben werden und vor der Abfüllung abgeseiht werden. In keinem anderen Wein kann man den Einfluss der Honigsorte auf den Geschmack so deutlich erschmecken wie bei der Verwendung von diesem Rezept. Es ist deshalb bestens geeignet, um die verschiedenen Honigsorten kennen zu lernen. Sie werden feststellen, dass einige Honigsorten besonders schlecht gären, besonders viel unvergärbaren Zucker enthalten oder geschmacklich fast zu intensiv für den Wein sind. Sie sollten deshalb unbedingt der Nachzucker-Methode folgen, die auf der Homepage genau beschrieben ist. Dabei wird zunächst wenig Honig eingesetzt. Dadurch kommt die Gärung schnell in Gang. Stockt die Gärung, wird der gekostet und der Alkoholgehalt gemessen. Ist der Wein noch vom Gärungsendpunkt entfernt, wird nachgezuckert, je nach individuellem Geschmack mit Honig oder Zucker. (wir haben z.B. für einen solchen Met insgesamt 5,5 kg Blütenhonig und 0,7 kg Zucker verwendet). Nur mit Hilfe der Nachzuckermethode kann man sicher stellen, dass man einen geschmacklich ausgewogenen Honigwein herstellt. So können Sie auch etwas ganz Besonderes herstellen: Einen trockenen Honigwein!

Honigweine mit geringem Fruchtanteil gären in der Regel sehr schlecht und schmecken eher fade, wenn als Säurekomponente ausschließlich Milchsäure verwendet wurde. Diese zwei Probleme werden entschärft, wenn man die angegebene Menge Äpfel verwendet. Da das Apfelaroma sehr schnell verfliegt stören die Äpfel nicht den Geschmack des Honigweins, im Gegenteil. Die eher scharf schmeckende Apfelsäure gibt dem Honigwein in dieser Dosierung eine leckere fruchtig-frische Geschmackskomponente.

Der Einsatz von naturtrübem Apfelsaft ist bequem, die feinen Trübstoffe können aber die Klärung und die Filtration erschweren. Deshalb sollten unbedingt noch zerriebene Äpfel zugegeben werden. Bei der Selbstklärung ziehen die gröberen Apfelstücke den feinen Trub des Safts mit nach unten. Nehmen Sie bevorzugt eine säurereiche Sorte, z.B. Boskop, Jonathan, Gloster oder spezielle Mostäpfel.. Die Kerngehäuse entfernen und die Äpfel mit einer Kartoffelreibe oder mit einem elektrischen Entsafter zerkleinern. Der gesamte Apfelmus (also Saft und Trester) in den Ballon geben und mit dem Antigel vermischen. Nun wird der Honig falls nötig erhitzt, damit er mit Wasser vermischt werden kann. Aber Achtung: Jede Erwärmung kann zum Geschmacksverlust führen, und der Honig darf keinesfalls aufgekocht werden! Der Honig sollte maximal handwarm sein (unter 50°C). Geben Sie den Honig in den Ballon, zusammen mit dem Hefenährsalz und dem Tannin. Nun den Ansatz mit destilliertem Wasser auf knapp 20 l auffüllen und gründlich mischen.

Nun muss der Säuregehalt bestimmt werden. In der Regel dürfte er zwischen 1-2 g/l betragen, was natürlich viel zu wenig ist. Der Säuregehalt muss mit Milchsäure und Citrat auf 5,5 bis 7 g/l einstellen werden. Mehr als 70 ml 80%iger Milchsäure sollte man dabei vermeiden, weil die Milchsäure bei so hoher Konzentration unangenehm hervorschmecken könnte. Durch Zugabe der Hefe wird die Gärung gestartet. Dabei ist die Verwendung eines Gärstarters zu empfehlen, damit die problematische Honiggärung schnell in Gang kommt.

Beachten Sie die Nachzucker-Methode: Wenn die Gärintensität nachlässt, in regelmäßigen Abständen den Alkoholgehalt messen und nachzuckern, je nach Geschmack mit Zucker oder Honig, bis zum Endpunkt der Gärung. Ist dieser erreicht, Restsüße einstellen und mit 2 g Pyrosulfit schwefeln und von nun an möglichst kühl und ruhig lagern. Den Ansatz innerhalb einer Woche vom Hefebodensatz ziehen. Nun weiterhin kühl lagern und die Selbstklärung abwarten, alternativ kann der Wein gefiltert oder geschönt werden. Vor der Flaschenabfüllung nochmals mit 2 g Pyrosulfit schwefeln und mit 2 g Vitamin C versetzen.

Einen Honigwein frisch zu trinken ist eine Verschwendung! Ein gut ausgebauter Met ist jahrelang haltbar und wird dabei immer weicher und harmonischer. Honigwein eignet sich auch sehr gut für die Essigherstellung, die Sherryveredelung oder den Ausbau mit Holzchips.

Limoncello


Zutaten für etwa 2 Liter Likör

12 Zitronen, am besten noch grün
1 Liter Alkohol (95%)
700 Gramm Zucker
1 Liter Wasser
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Die Zitronen werden gewaschen und dünn geschält (ev. mit Kartoffelschäler). Dabei darf nur der äußere gelbe oder grüne Teil der Zitrone geschält werden. Der weiße untere Teil der Schale ist sehr bitter und darf nicht verwendet werden.
In einem großen Glasgefäß werden die Schalen mit dem Alkohol übergossen und zugedeckt. In einem abgedunkelten Raum muß das Gemisch nun etwa 3 Wochen ruhen.
Nach drei Wochen wird der Zucker in einem Topf mit Wasser erhitzt und aufgelöst. Gut abkühlen lassen.
Die Zitronenschalen aus dem Glasgefäß entfernen (filtern) und das Gemisch mit dem Zuckerwasser übergießen.
In Flaschen füllen und in den Kühlschrank stellen oder das Tiefkühlfach legen.

Gravy

2 EL Hühnerfett (Rest vom Braten oder Fritieren, sonst Margarine)
1 geh. EL Mehl
gut 250 ml Milch
Salz, Pfeffer
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Fett in der Pfanne erhitzen, Mehl dazugeben, mit einem Schneebesen gut verrühren und leicht anbräunen lassen. Nach und nach Milch dazugeben, bis eine dickflüssige Sauce entsteht. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

Rouille


1 Altes Brötchen
Gemüsebrühe
1 EL Tomatenmark
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
Spritzer Zitrone
Chilipulver, Chiliflocken
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Brot von der Kruste befreien und in kleine Würfel schneiden, etwas Gemüsebrüeh hinzufügen um das Brot aufzuweichen, das Tomatenmark hinzugeben. Die Knoblauchzehe sehr fein schneiden oder quetschen und hinzugeben. Nun nur noch mit Salz und Pfeffer und dem Spritzer Zitrone würzen, die ganz Scharfen können noch etwas Chilipulver oder Chilidlocken hinzugeben. Diese Roulii passt hervorragen zu Artichoken.

Wednesday, March 25, 2009

Kürbistorte

Für den Teig:
200 g Mehl
100 g Butter
1 Ei
50 g Zucker
½ TL Salz

Für den Belag:
400 g Kürbispüree
100 g Ahornsirup
50 g hellbrauner Zucker
1 ½ TL Zimtpulver
1 TL geriebener Ingwer
½ TL Muskatnuss
¼ TL gemahlene Nelken
3 Eier verquirlt
180 ml Schlagsahne
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Für den Teig, Mehl mit Salz und Zucker in einer großen Schüssel vermischen. In die Mitte eine Mulde drücken, hier hinein Butter und Ei geben und zu einem Teig kneten. Zu einer Kugel formen. In Frischhaltefolie wickeln und kalt stellen.

In einer Schüssel Kürbispüree, Ahornsirup, braunen Zucker, Zimt, Ingwer, Muskat, Nelken, Eier und Schlagsahne gut vermischen.
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Eine Glas- oder Backform fetten. Den Teig ausrollen und die Form damit auskleiden, den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Die Kürbismischung auf den Mürbeteig geben.

Bei 200 Grad 15 Minuten backen, dann auf 150 Grad noch 40-50 Minuten backen.

Abbkühlen lassen und Schlagsahne dazu reichen.

Merci Nadine

Erdnusssoße

1 Prise gemahlener Ingwer
250 g Erdnussbutter
100 ml Wasser
3 EL Sojasoße
1 zerdrückte Knoblauchzehe
1 El Zitronensaft
1 EL Honig
Messerspitze Sambal Oelek oder einige Tropfen Tabasco nach Geschmack
---
Alle Zutaten mit einem Schneebesen glattrühren und abschmecken, erhitzen und kurz köcheln lassen.

Shrimps Jambalaya


6 Scheiben Räucherspeck (Bacon), gewürfelt
2 Zwiebeln, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 Stange Staudensellerie, gehackt
1 Paprikaschote, grün, gehackt
Salz, Pfeffer, etw. getrocketer Thymian, 2 Lorbeerblätter, Tabasco, Prise Muskat
1/2 Teelöffel Worcestersoße
2 EL Tomatenmark
2 Tassen Fischfond oder Gemüsebrühe (Instant)
1 Tasse Reis, roh
1/2 Bund gehackte Petersilie
1 Tasse Shrimps, gekocht, ohne Schale
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Speck auslassen und leicht bräunen. Dann Zwiebeln, Knoblauch, Staudensellerie und Paprikaschote hinzugeben und braten, bis die Zwiebeln Farbe annehmen. Die Gewürze und den Fond einrühren und einmal aufkochen lassen. Dann den Reis hinzugeben und zugedeckt 20 bis 30 Minuten kochen, bis der Reis weich und die Flüssigkeit aufgesogen ist. Zuletzt die Shrimps und die Petersilie dazugeben und heiß werden lassen.

Tuesday, March 03, 2009

Erdnuss-Suppe mit Reis


100 g Langkorn-Vollkornreis
725 ml Gemüsebrühe
1 Zwiebel
1 Fleischtomate, gehäutet
1 EL Öl
1 EL Reismehl
120 g geschälte Erdnüsse
250 ml Milch
Meersalz
einige Zweige Petersilie
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Reis in 225 ml Brühe aufkochen. Bei mittlerer Hitze zugedeckt 25 Minuten garen. Zwiebel würfeln. Tomate klein schneiden. Im heißen Öl anschmoren. Mehl einstreuen und mit 500 ml Brühe ablöschen. 10 Minuten köcheln. Öfters umrühren. Erdnüsse fein hacken. Mit der Milch verrühren und zugeben. 20 Minuten köcheln. Gegarten Reis in die Suppe geben. Mit Salz und gehackter Petersilie abschmecken.

Friday, February 27, 2009

Maple Cranberry Granola

Flüssige Zutaten:
50 Gramm Zucker, braun
100 ml Wasser
50 ml Sonnenblumenöl
150 ml Ahornsirup

Trockene Zutaten:
500 Gramm Haferflocken, kernig
125 Gramm Sonnenblumenkerne, geschält
60 Gramm Kürbiskerne, geschält

Zusätzlich:
200 Gramm Cranberries, getrocknet
100 Gramm Aprikosen, getrocknet, gewürfelt
30 Gramm Sesamsaat
30 Gramm Weizenkleie
---
Die flüssigen Zutaten in den Slowcooker geben, mit dem Schneebesen verrühren und 30 Minuten auf HIGH erhitzen. Trockene Zutaten vermischen, zu den feuchten Zutaten in den Crockpot geben und sehr gründlich durchrühren, so dass alles gleichmäßig befeuchtet ist. Bei geöffnetem Deckel genau 1,5 Stunden garen, dabei alle halbe Stunde durchrühren.
Topf auf LOW herunter regeln und zudecken. Weitere 4 bis 5 Stunden garen, dabei stündlich einmal durchrühren. Das Müsli ist fertig, sobald die Nüsse leicht zu bräunen beginnen. Topf ausstellen.
Trockenfrüchte, Sesam und Weizenkleie untermischen und die Masse im Topf abkühlen lassen, sie wird dabei noch etwas knuspriger. Abgekühlt in luftdicht verschließbaren Gläsern oder Dosen aufbewahren. Hält sich etwa vier Wochen.

Backzeit im normalen Ofen: etwa 40 Minuten bei 150 Grad Umluft. Alle zehn Minuten gründlich durchrühren!

Honey Almond Granola


Trockene Zutaten:
500 Gramm Haferflocken, kernig
100 Gramm Mandelblättchen
100 Gramm Kokosraspeln
150 Gramm Wal- oder Pecannüsse, grob gehackt

Flüssige Zutaten:
100 ml Honig
100 Gramm Zucker, braun
100 ml Sonnenblumenöl
75 ml Wasser
1 Teel. Zimt
1/4 Teel. Salz

Zusätzlich:
250 Gramm Rosinen
25 Gramm Weizenkleie
---
Die trockenen Zutaten im Crockpot-Einsatz vermischen. Feuchte Zutaten in eine Schüssel oder einen Topf geben und auf dem Herd oder in der Mikrowelle bis zum Siedepunkt erhitzen. Über die Flocken geben und gründlich durchrühren, bis alles befeuchtet ist.
Crockpot auf HIGH stellen, Deckel etwas schräg aufsetzen, so dass noch Feuchtigkeit entweichen kann. Zwei bis drei Stunden garen, dabei alle halbe Stunde gut durchrühren.
Bitte beachten: Gerade zum Ende der Garzeit häufiger rühren, alle 15 Minuten. Das Müsli ist fertig, wenn die Mandelblättchen und die Nüsse leicht gebräunt sind. Die Masse wird nicht im Slowcooker knusprig, sondern erst später beim Auskühlen!
Rosinen sowie Weizenkleie erst nach dem vollständigen Erkalten untermischen. In luftdicht schließenden Behältern aufbewahren.

Zubereitung im Backofen: Masse auf ein (oder zwei) gefettete Backbleche geben und bei 140 Grad etwa 50 bis 60 Minuten rösten, häufiger durchrühren.

Monday, February 23, 2009

Ananas-Chili-Suppe mit roten Linsen

Für 4 Personen. Zubereitung: 40 Min.

400 g Möhren
250 g Zwiebeln
1 Stück frischer Ingwer (etwa daumengroß)
400 g Ananas
1 Zitrone (unbehandelt)
180 g rote Linsen Salz
3 TL gekörnte Brühe
3 EL Sonnenblumenöl
2 EL Kokosmilch
½ TL Chilipulver Salz
Pfeffer
(Erbsen- und Rote-Bete-)Sprossen zum Garnieren
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Möhren grob raspeln, Zwiebeln in feine Spalten schneiden, Ingwer reiben, Ananas fein würfeln, Zitronenschale abreiben. Linsen in einem Liter Wasser 15 Minuten kochen, mit Salz und Brühe würzen. Öl erhitzen, Ingwer, Zwiebeln und Möhren 10 Minuten dünsten, Ananas zufügen, weitere 5 Minuten köcheln lassen. Die Hälfte der gegarten Linsen zufügen, pürieren – nach Bedarf mit etwas Wasser auffüllen, mit Kokosmilch, Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. Restliche Linsen unpüriert zufügen, Suppe vor dem Servieren mit Sprossen garnieren.